Habt ihr schon mitbekommen, dass deepl nun auch die Amazon Cloud für Ihre Bezahluser benutzt? Gutes Timing die Daten der Übersetzungen nun auch außerhalb des Europ. Wirtschaftsraums zu bearbeiten... 👎

Leider bis jetzt keine große Nachricht geworden... @Golem @heiseonline D.h. ein Link auf Linkedin
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Am 9. Januar kam eine Information von DeepL. Ich hatte das zunächst als technischen Hinweis abgetan. Aber dann habe ich nochmal etwas genauer hingeschaut. DeepL kündigt an, Amazon Web Services als… | Stefan Lampert | 40 Kommentare

Am 9. Januar kam eine Information von DeepL. Ich hatte das zunächst als technischen Hinweis abgetan. Aber dann habe ich nochmal etwas genauer hingeschaut. DeepL kündigt an, Amazon Web Services als Subprozessor einzubinden und die Datenverarbeitung künftig global zu konfigurieren. Konkret wurden als Verarbeitungsstandort EWR, UK, USA und auch weitere Drittstaaten genannt. Je nach Konfiguration und Anforderung. (EEA, UK, US, and other third countries (processing locations are selected based on DeepL's configuration and customer requirements). Klingt doch erst einmal nach normaler Cloud-Realität, oder? Nichts Besonderes. Für Organisationen mit hohen Anforderungen an Datenschutz, Sicherheit oder Compliance ist es allerdings relevant. Denn damit entfällt die pauschale Erwartung, dass Inhalte ausschließlich auf EU-only-Servern verarbeitet werden. DeepL betont weiterhin Sicherheit, Verschlüsselung und die Ausrichtung an der DSGVO. Das ist wichtig. Und richtig. Gleichzeitig bleibt die Frage, wo Daten verarbeitet werden, für viele Unternehmen eine Governance-Entscheidung. Kein technisches Detail, das man einfach abhakt oder ausblendet. Für uns bestätigt das etwas, das wir schon lange sagen. Effizienz ist sinnvoll. Aber nicht um jeden Preis. Standard-Content lässt sich weiterhin gut automatisieren (selbstverständlich mit Human-in-the-Loop). Sensible, personenbezogene oder regulatorisch relevante Inhalte brauchen dagegen noch klarere Verantwortlichkeiten, Nachvollziehbarkeit und rechtliche Sicherheit. Und damit weiterhin rein menschliche Übersetzungsprozesse. Kein Alarmismus. Sondern eine saubere Einordnung einer Realität, in der KI längst Alltag ist.| 40 Kommentare auf LinkedIn

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