In den 1980er-Jahren gab es bei CDU und CSU in Bezug auf die AIDS-Pandemie zwei Positionen: In Bayern wollte Peter Gauweiler auf AIDS-Kranke das Bundes-Seuchengesetz anwenden. Er schuf für Bayern einen Maßnahmenkatalog, der Zwangstests und Absonderungen vorsah. Bereits zuvor ging er lokal in München mit großer Härte gegen schwule Lokale vor und bezeichnete AIDS-Kranke als "Aussätzige".
Die andere Position war Menschlichkeit. Die vertrat Rita Süßmuth beinahe allein.