Ein weiterer fataler Aspekt:
Menschen, die 20 Jahre oder jünger sind, erinnern eine hervorragende Qualität der Bahn genausowenig wie sie die Autodominanz hinterfragen.

Es fühlt sich wie ein Naturzustand an, dabei ist er menschgemacht und könnte entsprechend auch wieder verbessert werden.

Uralte WErbung der Bundesbahn: Alle reden vom Wetter, wir nicht.

@SheDrivesMobilityKatja Diehl Mein Vater war Lokführer und hat die Zeit der Privatisierung mitbekommen. Als meine Mutter erkrankte, hat er den goldenen Handschlag mitgenommen, mit dem die Bahn die verbeamteten Lokführer loswerden wollte.

Er brachte die Privatisierung auf den Punkt: Vorher haben wir alle miteinander gearbeitet, danach alle gegeneinander.

Es hat ihn bis zuletzt beschämt, in welchem Zustand die Bahn war und welch sehenden Auges Sachen abgeschafft wurden, die vorher für die sprichwörtliche Zuverlässigkeit notwendig waren. Werterhaltende Wartung, Pflege von Maschinen, Streckenbegehungen und Weichenpflege. Etwas Instandhalten BEVOR es kaputtgeht.

Und er hat klar erkannt, dass es schlicht am politischen Willen gefehlt hat, eine gute, zuverlässige Bahn zu haben.

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