Manchmal ist die Antwort nicht "42", sondern "Nein!"

Nein, wir müssen nicht mehr arbeiten, sondern weniger!

Wir müssen, wenn wir gegen reaktionäre Verzögerer und Weltverschlechterer bestehen wollen, aus deren Definitionshoheit ausbrechen.

Es ergibt keinen Sinn, Teilzeit und Arbeit ganz allgemein unter dem Primat der Wirtschaft zu diskutieren. Es braucht einen Gegenentwurf dessen, was ein gutes Leben ausmacht, dann ist das Spielfeld plötzlich ein völlig anderes und die Quatschlogik der Gegenseite verfängt nicht mehr.
In der Psychologie des Wohlergehens kommen "immer mehr Pröttel anhäufen" und unendliches Wachstum ohne Ziel, schlicht nicht vor.

Wenn es von allem zu viel gibt, nur schlecht verteilt, aber gleichzeitig Freizeit, Freiheit und Beziehungen fehlen, dann ist nicht mehr arbeiten der Ausweg, sondern weniger arbeiten und besser _ver_teilen.

the real luxuries: 
a good night's sleep 
slow mornings 
freedom to choose
time for fun and play 
listening to birds singing 
long walks 
a good book 
favorite home-cooked meal 
colorful sunsets 
ability to freely express yourself 
day naps 
a good conversation 

(jedes der items mit einer Symbolgrafik)
0
0
0

If you have a fediverse account, you can quote this note from your own instance. Search https://climatejustice.social/users/thorsten4future/statuses/115972307636249254 on your instance and quote it. (Note that quoting is not supported in Mastodon.)